Tragfähigkeitsbescheinigung: Kosten, wenn der Businessplan schon vorhanden ist
Was kostet die Tragfähigkeitsbescheinigung, wenn Businessplan und Finanzplanung schon stehen? Preistreiber, Prüfpunkte und Entscheidung: Prüfung oder Paket.
Verfasst von der
Gründergold Redaktion
Schnellantwort: Wenn Businessplan und Finanzplanung bereits vorliegen, zahlen Sie meist vor allem für Prüfung, Rückfragen und ggf. gezielte Anpassungen – nicht für eine komplette Neuerstellung. Ob eine reine Prüfung genügt, hängt davon ab, wie aktuell, konsistent und belegbar Ihre Annahmen sind. Starten Sie mit einem Dokumenten-Check: Dann lässt sich der Aufwand (und damit die Kostenlogik) verlässlich einordnen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Kosten hängen am Prüfaufwand: Je klarer Zahlen, Annahmen und Belege zusammenpassen, desto eher bleibt es bei einer schlanken Plausibilitätsprüfung.
- „Vorhanden“ bedeutet nicht automatisch „prüffertig“: Häufig sind Datumsstand, Privatentnahmen, Liquidität und Nachweise zu aktualisieren.
- Entscheidend sind Konsistenz und Nachvollziehbarkeit: Eine Tragfähigkeitsbescheinigung basiert auf einem stimmigen Gesamtbild aus Businessplan, Finanzplanung und Anlagen.
- Der größte Kostentreiber sind Schleifen: Widersprüche zwischen Text, Tabellen und Nachweisen führen zu Rückfragen und Nacharbeit.
- Ein sauberer Upload spart Zeit: Wenn Unterlagen strukturiert und eindeutig benannt sind, sinkt das Risiko von Verzögerungen.
Wenn Sie eine fundierte Prüfung Ihrer Unterlagen für den Gründungszuschuss brauchen, ist der nächste sinnvolle Schritt hier: Tragfähigkeitsbescheinigung.
Sie sind hier richtig, wenn Sie den Gründungszuschuss vorbereiten, Ihr Businessplan grundsätzlich steht und Sie jetzt entscheiden möchten: Reicht „nur prüfen“ – oder ist ein Paket mit Überarbeitung (z. B. Finanzplanung) sinnvoll? Der nächste Entscheidungsschritt ist ein kurzer, systematischer Dokumenten-Check vor dem Einreichen.
Kurzüberblick
Für den Gründungszuschuss verlangt die Arbeitsagentur in der Praxis regelmäßig eine Stellungnahme einer fachkundigen Stelle zur Tragfähigkeit des Vorhabens; Grundlage sind insbesondere Businessplan und Finanzplanung. Welche Schritte und Unterlagen im Verfahren typischerweise erwartet werden, beschreibt die Bundesagentur für Arbeit in ihren Informationen zum Gründungszuschuss. Eine gut strukturierte, konsistente Planung reduziert Rückfragen und erleichtert eine zügige fachliche Einordnung. (Siehe z. B. Bundesagentur für Arbeit: Gründungszuschuss beantragen und Bundesagentur für Arbeit: Existenzgründung – Gründungszuschuss.)

Tragfähigkeitsbescheinigung bei Gründergold
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Vergleich: Reine Prüfung oder Paket (Businessplan/Finanzplanung)?
Wenn Sie den Businessplan schon haben, ist die Kernfrage selten „ob überhaupt“, sondern „wie viel“. Entscheidend ist, ob Ihre Unterlagen bereits prüffähig sind (nur Plausibilitätsprüfung) oder ob inhaltliche und rechnerische Nacharbeit nötig ist (Prüfung plus Überarbeitung).
| Option | Leistungsumfang (typisch) | Nächster Schritt (konkret) | Typische Kostentreiber | Prüfpunkt (beobachtbar) |
|---|---|---|---|---|
| Reine Plausibilitätsprüfung | Durchsicht, Konsistenzcheck, Rückfragen, ggf. kleinere Klarstellungen | Stellen Sie alle Dokumente als finalen Satz zusammen und markieren Sie offene Punkte (z. B. gelb im PDF oder als Liste) | Viele Rückfragen wegen unklarer Annahmen, fehlende Belege, uneinheitliche Zahlenstände | Text, Tabellen und Anlagen nennen dieselben Umsätze/Kosten und denselben Zeitraum (z. B. 12 Monate/3 Jahre) |
| Prüfung + gezielte Korrekturen | Prüfung wie oben, plus punktuelle Anpassungen (z. B. Privatentnahmen, Kalkulation, Liquidität) | Benennen Sie die 3–5 kritischsten Stellen (z. B. „Liquidität Monat 2 negativ“) und liefern Sie Nachweise nach | Rechenlogik muss umgebaut, mehrere Iterationen, fehlende Nachweisunterlagen | Nach Korrektur ist die Liquidität über den betrachteten Zeitraum plausibel erklärbar (z. B. Zahlungsziele, Anlaufphase) |
| Paket inkl. Finanzplanung (Neuaufbau/Neustrukturierung) | Businessplan bleibt als Basis, Finanzplanung wird neu aufgesetzt oder grundlegend überarbeitet | Liefern Sie Ausgangsdaten (Preise, Mengen, Kostenblöcke, Zahlungsziele) und entscheiden Sie ein Planungsformat | Umfangreiche Datensammlung, viele Produkte/Dienstleistungen, mehrere Standorte, komplexe Steuern/Sozialabgaben | Alle Planungsblätter sind miteinander verknüpft (GuV ↔ Liquidität ↔ Investitionen) und Änderungen wirken konsistent durch |
| Paket inkl. Businessplan-Überarbeitung | Inhaltliche Schärfung (Markt, Angebot, Vertrieb), plus Anpassung der Planung an die Story | Priorisieren Sie 1 Zielgruppe + 1 Kernangebot und legen Sie Ihre Nachweise bereit (z. B. Referenzen, Pilotkunden) | Unklare Positionierung, fehlender Vertriebskanal, Annahmen ohne Beleg | Die Absatzannahmen sind begründet (z. B. Kapazität, Conversion, Preise) und mit der Planung konsistent |
Merksatz für die Kaufentscheidung: Wenn Sie kaum offene Punkte haben und Ihre Zahlen stimmig sind, ist die reine Prüfung oft der passende Einstieg. Wenn Sie dagegen zentrale Annahmen erst „zurechtziehen“ müssen (z. B. Umsätze, Kostenstruktur, Privatentnahmen), wird ein Paket wirtschaftlicher, weil es Schleifen reduziert.
Kosten: Was beeinflusst den Preis, wenn der Businessplan schon steht?
Eine Tragfähigkeitsbescheinigung ist keine standardisierte „Stempel-Leistung“, sondern eine fachliche Einordnung auf Basis Ihrer Unterlagen. Deshalb wird die Kostenhöhe in der Praxis vor allem durch Aufwand und Risiko von Rückfragen bestimmt – nicht durch die bloße Existenz eines Businessplans.
Typische Preistreiber (und wie Sie sie steuern)
- Unklarer Datumsstand: Wenn mehrere Versionen kursieren, muss erst geklärt werden, welche Zahlen gelten.
- Inkonsistenzen zwischen Text und Tabellen: Abweichende Umsatzerwartungen oder Kostenblöcke erzeugen Schleifen.
- Unplausible Annahmen ohne Nachweise: Beispiel: hohe Auslastung im Monat 1 ohne belegbare Akquise.
- Fehlende oder schwer prüfbare Belege: Angebote, Verträge, Preislisten, Mietkonditionen, Zahlungsziele.
- Komplexe Konstellationen: Nebenerwerb/Übergang, mehrere Gründer, besondere Kostenstrukturen oder Investitionen.
Was Sie realistisch erwarten sollten (ohne Scheingenauigkeit)
Seriöse Anbieter nennen Kosten entweder als Pauschale für einen klar definierten Prüfumfang oder als aufwandsbezogene Abrechnung (z. B. nach Zeit). Beides kann sinnvoll sein – wichtig ist Transparenz: Welche Dokumente sind enthalten, wie viele Rückfragerunden sind eingeplant und was passiert, wenn Nacharbeit nötig wird?
Fiktives Rechenbeispiel zur Einordnung (kein Preisversprechen):
- Sie klären vorab, ob es bei einer Prüfung bleibt oder ob Korrekturen nötig sind.
- Sie erhalten eine Aufwandsschätzung, z. B. „2–4 Stunden Prüfung“ plus „0–3 Stunden Nacharbeit“.
- Bei einem (beispielhaften) Stundensatz von 120 € ergäbe das 240–480 € für die Prüfung; plus 0–360 € für Nacharbeit.
Der Nutzen dieser Logik: Sie vergleichen Angebote auf derselben Basis – und vermeiden Missverständnisse („Prüfung“ vs. „Überarbeitung“).
Kosten sparen – ohne Qualität zu riskieren
Sparen sollte nicht bedeuten, Prüfaufwand „wegzudrücken“, sondern ihn überflüssig zu machen. Das gelingt vor allem durch bessere Vorarbeit: konsistente Dateien, klare Annahmen, passende Nachweise. Das ist vertrauensbildend – und verkürzt die Zeit bis zur belastbaren Entscheidung.
Voraussetzungen: Wann ist Ihr bestehender Businessplan wirklich „prüffertig“?
Für die Tragfähigkeitsbescheinigung zählt nicht, ob ein Dokument existiert, sondern ob es als Entscheidungsgrundlage taugt. Prüffertig heißt: Der rote Faden ist nachvollziehbar, die Finanzplanung passt zum Text, und die wichtigsten Annahmen lassen sich plausibel begründen.
Achten Sie besonders auf diese Punkte:
- Zeitraum-Logik: Ein einheitlicher Planungszeitraum (z. B. erstes Jahr monatlich) und ein klarer Starttermin.
- Kapazität und Vertrieb: Ihr Absatz ist mit Ihrer Arbeitszeit, Ihrem Prozess und Ihrem Vertriebskanal vereinbar.
- Kostenwahrheit: Fixkosten, variable Kosten, Steuern/Abgaben, Versicherungen und private Entnahmen sind vollständig.
- Liquidität statt nur Gewinn: Auch bei Gewinn kann Liquidität knapp werden (Zahlungsziele, Anlaufkosten).
Praxisnah erklärt finden Sie typische Unterlagen und Schritte u. a. in Zusammenstellungen der Gründerplattform. (Siehe z. B. Gründerplattform: Gründungszuschuss beantragen.)
Checkliste: Dokumenten-Check vor dem Upload
- Legen Sie einen eindeutigen Versionsstand fest (Datum, Dateiname, „final“), damit alle Beteiligten mit derselben Grundlage arbeiten. Prüfpunkt: Auf Titelblatt/Dateiname steht ein einheitlicher Stand (z. B. „Businessplan_2026-02_final.pdf“).
- Prüfen Sie, ob Businessplan-Text und Finanzplanung dieselben Umsätze, Preise und Mengen verwenden, damit keine Widersprüche entstehen. Prüfpunkt: Die Umsatzlogik (Preis × Menge) ist im Text beschrieben und in der Planung identisch abgebildet.
- Aktualisieren Sie die Annahmen zur Kundengewinnung (Kanäle, Zeit bis Auftrag, Pipeline), weil frühe Umsätze häufig kritisch hinterfragt werden. Prüfpunkt: Für Monat 1–3 ist klar, woher konkrete Anfragen kommen (z. B. bestehende Kontakte, vereinbarte Gespräche).
- Hinterlegen Sie Nachweise zu Preisen und Kosten (Angebote, Preislisten, Miete, Tools), um Ihre Kalkulation belegbar zu machen. Prüfpunkt: Für die größten 5 Kostenpositionen liegt jeweils ein Dokument oder eine nachvollziehbare Herleitung vor.
- Setzen Sie Privatentnahmen realistisch an, damit die Tragfähigkeit nicht nur auf dem Papier besteht. Prüfpunkt: Privatentnahmen sind in der Liquiditätsplanung monatlich berücksichtigt und passen zu Ihrer Lebenssituation.
- Prüfen Sie Zahlungsziele (Kunden/Lieferanten) und den Zeitpunkt der Umsatzvereinnahmung, weil das die Liquidität oft stärker beeinflusst als die GuV. Prüfpunkt: In der Liquidität ist erkennbar, wann Rechnungen bezahlt werden (z. B. „30 Tage“ statt „sofort“).
- Klären Sie Investitionen und Finanzierung (Eigenmittel, Darlehen, Förderungen), damit Anschaffungen nicht „aus dem Nichts“ bezahlt werden. Prüfpunkt: Jede Investition hat einen Zeitpunkt und eine Finanzierungsquelle in der Planung.
- Prüfen Sie die Plausibilität der Auslastung (Arbeitszeit, Kapazität, Prozess), damit Absatz und Leistungserbringung zusammenpassen. Prüfpunkt: Die geplante Anzahl Aufträge/Monat ist mit Ihrer verfügbaren Zeit realistisch leistbar.
- Stellen Sie eine einfache Ergebnislogik her (Warum sind Monat 6/12 besser als Monat 1?), damit der Anlauf nachvollziehbar wirkt. Prüfpunkt: Es gibt 2–3 konkrete Gründe für die Entwicklung (z. B. Referenzen, Marketing-Lernkurve, wiederkehrende Umsätze).
- Vereinheitlichen Sie Begriffe (Produktnamen, Pakete, Zielgruppen), weil Uneindeutigkeit zu Rückfragen führt. Prüfpunkt: Leistungsangebote heißen in Text, Preisliste und Planung exakt gleich.
- Entfernen oder kennzeichnen Sie Annahmen „ohne Basis“ (z. B. Marktanteile ohne Rechenweg) und ersetzen Sie sie durch prüfbare Herleitungen. Prüfpunkt: Jede große Zahl (Umsatz, Marge) hat eine kurze, nachvollziehbare Berechnung.
- Packen Sie die Unterlagen uploadfertig (PDFs, klare Reihenfolge, benannte Anlagen), damit die Prüfung effizient starten kann. Prüfpunkt: Eine Inhaltsliste zeigt, welche Datei wofür steht, und alle Anlagen sind auffindbar.
Fehler & Korrekturen (typische Fallbilder)
Datumsstand und „Versionsmix“
- Problem: Mehrere Fassungen von Businessplan/Finanzplanung widersprechen sich; der Prüfprozess startet mit Klärungsfragen.
- Korrektur: Legen Sie eine Master-Version fest und fügen Sie ein kurzes Änderungsprotokoll („Was ist seit letzter Version neu?“) hinzu.
Umsatzannahmen ohne belastbare Herleitung
- Problem: Umsatzsprünge wirken wie Wunschwerte (z. B. Vollauslastung ab Monat 2), ohne Vertriebslogik.
- Korrektur: Beschreiben Sie die Vertriebskette (Kanal → Kontakt → Angebot → Abschluss) und leiten Sie die Mengen daraus ab.
Finanzplanung passt nicht zum Leistungsmodell
- Problem: Der Businessplan beschreibt z. B. Pakete oder Abos, die Planung rechnet aber mit Einzelstunden – oder umgekehrt.
- Korrektur: Entscheiden Sie ein Abrechnungsmodell und bilden Sie es konsequent ab (inkl. Rabatt, Storno, Wiederkäufe).
Privatentnahmen fehlen oder sind zu niedrig angesetzt
- Problem: Die Planung zeigt „Tragfähigkeit“, aber nur, weil der private Bedarf nicht abgebildet ist.
- Korrektur: Setzen Sie eine realistische Entnahmestrategie an und zeigen Sie, ab wann sie aus dem Geschäft getragen wird.
Liquidität wird unterschätzt
- Problem: Die GuV ist positiv, aber die Zahlungsflüsse erzeugen Engpässe (Zahlungsziele, Vorleistung, Umsatzsteuer).
- Korrektur: Ergänzen Sie eine Liquiditätsvorschau mit Zahlungszielen und prüfen Sie kritische Monate gezielt.
Anlagen fehlen oder sind nicht zuordenbar
- Problem: Belege sind vorhanden, aber unsortiert; das erzeugt Rückfragen und verlängert die Prüfung.
- Korrektur: Nummerieren Sie Anlagen, benennen Sie Dateien eindeutig und referenzieren Sie sie im Text.
Ablauf: Wie Sie schnell zur passenden Leistungsstufe kommen
- Unterlagen bündeln: Businessplan, Finanzplanung und wichtigste Nachweise in einer sauberen Struktur.
- Dokumenten-Check durchführen: Konsistenz, Datumsstand, Annahmen und Nachweise prüfen.
- Leistungsstufe wählen: Reine Prüfung oder Prüfung plus Korrekturen.
- Rückfragen zügig beantworten: Eine kurze, schriftliche Antwortliste reduziert Schleifen.
- Finale Fassung freigeben: Nur eine Version zählt – mit klarer Anlagenliste.
Häufige Fragen
Was ist eine Tragfähigkeitsbescheinigung – und wofür brauche ich sie?
Für den Gründungszuschuss wird häufig eine Stellungnahme einer fachkundigen Stelle zur Tragfähigkeit des Vorhabens verlangt. Grundlage sind Businessplan, Finanzplanung und passende Nachweise; Details und Ablauf beschreibt die Bundesagentur für Arbeit (siehe Gründungszuschuss beantragen).
Sind meine Unterlagen „fertig“, nur weil der Businessplan schon geschrieben ist?
Nicht zwingend. Entscheidend sind Aktualität, Konsistenz und Plausibilität: Passen Text, Zahlen und Anlagen zusammen, und sind zentrale Annahmen nachvollziehbar?
Was kostet die Tragfähigkeitsbescheinigung, wenn Businessplan und Finanzplanung existieren?
Die Kosten ergeben sich aus dem Prüfaufwand und dem Umfang möglicher Nacharbeit. Seriös lässt sich der Preis am besten nach einem kurzen Dokumenten-Check einordnen, weil dann sichtbar wird, ob es bei einer Prüfung bleibt oder ob Korrekturen nötig sind.
Wodurch steigen die Kosten typischerweise?
Vor allem durch Rückfragen-Schleifen: unklare Versionen, widersprüchliche Zahlen, fehlende Nachweise oder eine Finanzplanung, die nicht zum Geschäftsmodell passt.
Kann ich Kosten reduzieren, ohne die Tragfähigkeit „schönzurechnen“?
Ja: durch bessere Vorarbeit. Wenn Ihre Unterlagen klar strukturiert sind, Annahmen begründet und die Finanzplanung konsistent ist, sinkt der Prüfaufwand.
Brauche ich zwingend eine neue Finanzplanung, wenn schon eine Excel-Datei existiert?
Nicht zwingend. Entscheidend ist, ob Ihre Finanzplanung logisch aufgebaut, nachvollziehbar und vollständig ist (inkl. Liquidität, Entnahmen, Investitionen und Zahlungszielen). Manchmal reicht eine Korrektur; manchmal ist ein Neuaufbau effizienter.
Wie erkenne ich, ob ein Angebot „Prüfung“ oder „Überarbeitung“ meint?
Achten Sie auf den Leistungsumfang: Sind nur Plausibilitätsprüfung und Rückfragen enthalten – oder auch Anpassungen an Text und Zahlen? Klären Sie außerdem, wie viele Rückfragerunden vorgesehen sind.
Gibt es eine Garantie, dass die Arbeitsagentur den Gründungszuschuss bewilligt?
Nein. Eine Tragfähigkeitsbescheinigung kann die fachliche Einschätzung zur Tragfähigkeit unterstützen, ersetzt aber nicht die Entscheidung der Arbeitsagentur.
Welche Unterlagen sollte ich mindestens bereithalten?
Businessplan, Finanzplanung (GuV und Liquidität), Lebenslauf/Qualifikation sowie zentrale Nachweise (z. B. Preislisten, Angebote, Mietkosten, relevante Verträge). Welche Unterlagen typischerweise erwartet werden, wird u. a. in Ratgebern zur Antragstellung erläutert (siehe z. B. Gründerplattform).
Nächster Schritt

Tragfähigkeitsbescheinigung
Offizielle Tragfähigkeitsbescheinigung für AVGS-Förderung
- Start in 24h (in der Regel)
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